Künstlerinformationen

Nana

Single: "Go Away" (feat. Manuellsen & Vessy)
Album: "#BetweenLuciferAndGod“ VÖ: 17.11.17

7 Zaysan Records / Kontor

„Mein Verhältnis zu den alten Hits ist für ewig“, sagt NANA. „Das, was ich damals verarbeitet habe und die Art und Weise wie ich es verarbeitet habe, gilt heute noch.“
Und seine Hits gehörten zu den Größten der 90er-Jahre: Mit „Darkman“, Too Much Heaven“ und vor allem dem Nummer Eins-Blockbuster „Lonely“ gehörten ihm die weltweiten Charts.
Endlich kehrt NANA mit dem Album „#BetweenLuciferAndGod“ VÖ: 17.11. zurück – und es geht um viel mehr als darum, an die alten Zeiten anzuknüpfen. „In all den Jahren habe ich so viel erlebt, so viel gesehen, so viel Inspiration aufgesaugt … Ich könnte auch sofort mit dem nächsten Album anfangen“, lacht NANA.
„Es gibt so viel zu teilen!“

„Ich hatte einen klaren Plan“, erklärt der gebürtige Ghanaer. „Die Vision war, etwas zu kreieren, das an den typischen NANA-Sound erinnert und trotzdem modern ist.“ Um das zu erreichen, hat er sich mit einem der besten jungen Produzenten Deutschlands zusammengetan: Markus ,Gorex’ Gorecki, der bereits mit Kollegah, Fard oder Motrip gearbeitet hat. „Es war eine großartige Zusammenarbeit! Mit Gorex und mir trafen zwei Generationen aufeinander – und er ist mit ganzem Herzblut dabei gewesen.“


Die Beiden kamen über einen gemeinsamen Freund zusammen, den Rapper Manuellsen, der auch auf mehreren Tracks des neuen Albums vertreten ist. Überhaupt hat NANA viel junges Blut gefunden, um seine Vision umzusetzen. Große, angesagte Talente wie Vessy Boneva aus Bulgarien, oder die Neuentdeckung Didem Oezek weisen in die Zukunft, doch mit der Ex-SNAP Sängerin Thea Austin schließt er auch den Kreis in die Vergangenheit. Mit diesem Team und vielen Freunden arbeitete NANA eineinhalb Jahre an „#BetweenLuciferAndGod“, das wieder genau am Sweet Spot zwischen Rap, Pop und Dancebeats aufblüht.


Es ist übrigens kein Zufall, dass NANA so ein gutes Gespür für junge Talente hat: „Ich war lange hinter den Kulissen tätig und habe dreieinhalb Jahre für EMI-Music Publishing als Talentmanager Künstler unter Vertrag genommen.“ Auch ist er in den vergangenen Jahren viel gereist, einerseits privat, um die Seele baumeln zu lassen und den Tank mit Inspiration zu füllen, aber auch als der Weltstar NANA, der über sieben Millionen Tonträgern verkauft hat, einer der erfolgreichsten Künstler aus Deutschland ist, und der nicht nur in Osteuropa und Asien eine gewaltige und treue Fangemeinde hat.


Und wie schon vor zwanzig Jahren geht es bei NANA ernster und reflektierter zu, als man es von Musik, die so erfolgreich zwischen Tanzfläche und Charts lebt, erwarten würde. Die Lieder legen von seinem Leben Zeugnis ab, und er stellt eher Fragen als Antworten zu geben. Themen werden direkt angesprochen, Zaghaftigkeit ist NANA fremd – aber gleichzeitig gilt: „Ich möchte meine Sicht der Dinge niemanden aufzwingen. Ich möchte Denkanstöße geben.“ Partynummern wie der Track „So High“ sind eher die Ausnahme, „und auch der ist ernst gemeint. Es geht um die Liebe zur Musik.“ Aber niemand soll denken, dass man trotz der Inhalte zu den neuen Liedern nicht feiern kann oder soll.
Nehmen wir als Beispiel den Track „Free“: „Ich habe ,12 Years A Slave‘ gesehen“ – ein Streifen, der NANA sehr aufgewühlt hat. „Dadurch bekam ich die Idee zu einem Song gegen Rassismus.“ Es wurde zu einem Ventil für ihn, „weil Schwarze oft noch immer nicht in der Gesellschaft angenommen sind.“ Er kennt es aus der eigenen Kindheit. „Ich bin oft gehänselt worden. Aber wenn du mich nicht kennst und mich nur auf meine Hautfarbe reduzieren willst, dann kann ich dich nicht ernst nehmen.“ Deshalb behandelt er diesen Song auch anders als die anderen Tracks – es ist eine kraftvolle, lebensfrohe Rocknummer geworden. „Gorex kommt ja eigentlich aus der Rockecke und meinte, Junge, das machen wir richtig fett. Andy von Any Given Day übernahm die Gitarre. Das rockt wahnsinnig! Ich liebe diese Nummer.“ Seine Einstellung bei „Free“ war: „Ich will nicht jammern, sondern sagen wie ich es sehe!“


Das könnte auch das übergreifende Motto zu „#BetweenLuciferAndGod“ sein. NANAs Texte sind emotional, direkt und sprechen universelle Erfahrungen und Sehnsüchte an. Sie berichten von den Gegensätzen des Lebens, während seine Musik positiv und mitreißend durch seine Welt führt. Sie gibt Kraft. „Es gibt Tag und Nacht, und Ups und Downs – dazwischen bewegen wir uns. Wenn du ein besserer Mensch sein willst, dann musst du geben. Wenn du Schlechtes tust, kommt es zurück. Und doch sind wir alles nur Menschen und kaum in der Lage, nicht zu sündigen. Du verletzt jemanden, obwohl du es gar nicht wolltest. Fehler sind da, um zu lernen, auch die, die man nicht rückgängig machen kann. Man muss aufarbeiten, abschließen, um dann positiv nach vorne zu schauen.“ So holt er auch mit „Remember The Time“ einen seiner immer aktuellen Klassiker in die Gegenwart: „Wir leben in einer Gesellschaft, in der echte, wahre Liebe schwer zu finden ist. So wie man schnell konsumiert, trennt man sich auch schnell. Man ist immer auf der Suche nach etwas Besserem.“


Überhaupt – die NANA-Hits: Seine vier größten Klassiker hat er exklusiv für das Album neu aufleben lassen, als Remixe, die nicht als Singles veröffentlicht werden. Die neuen Versionen von „Lonely, „Father“, „Let It Rain“ und eben „Remember The Time“ überraschen dabei, denn sie sind sehr reduziert. Es geht darum, ihre Essenz hervorzuholen – damit die Melodien noch stärker hervortreten können. „Weil sie noch mehr berühren sollen“, erklärt NANA. Er versteht diese vier Songs als Mehrwert für die Fans, denn „die Leute lieben diese Lieder heute noch – und das, was ich damals sagte, gilt heute auch noch.“


Und das ist es, was er auch mit seinen neuen Liedern erreichen möchte – es geht ihm nicht darum, Musik nur der Musik willen zu machen. Er will Menschen erreichen und beistehen: „Ich höre oft, dass meine Songs Leuten in bestimmten Phasen ihres Lebens sehr geholfen haben. Diese Musik scheint Medizin für sehr viele Menschen zu sein.“ Dass „#BetweenLuciferAndGod“ darüber hinaus ein unwiderstehliches Pop-Rap-Album geworden ist, macht es zu einem Glücksfall.
Wie gut, dass NANA das alles wieder mit uns teilt.

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