Künstlerinformationen

Fire From The Gods

Single: "Right now"
Album: "American Sun"

Better Noise Music

Für einige Künstler ist Musik machen keine Wahl; Sie werden von etwas viel Größerem angetrieben als von ihnen selbst. Zweifellos trifft das auch auf Fire From The Gods zu, deren zweites Album „American Sun“ das Motto “In Us We Trust” trägt, was so viel bedeutet wie, dass wir Menschen verantwortlich für Veränderungen sind; ein Statement, um die Gesellschaft davon abzuhalten, sich dem wachsenden Unbehagen zu ergeben, das durch seelenzerstörende Technologien, zwiegespaltene Politik und die Destruktion der Umwelt verursacht wird. “Mit dieser Aufnahme wollen wir klarstellen, dass unsere Unterschiede und wo wir herkommen nicht bestimmen, wo wir uns hin bewegen möchten.”, erklärt Frontman AJ Channer. “Wie in dem Album Narrative erzähle ich die Geschichte aus meiner Perspektive, aber es ist eine Geschichte, in die sich alle Menschen hineinziehen versetzen können, insofern, dass wir alle den gleichen Herausforderungen ausgesetzt sind. Und der einzige Weg diese zu bewältigen ist, ihnen gemeinsam gegenüber zu stehen.”

Dies kann man auch in der ersten Single Not Built To Collapse (Truth To The Weak) des Albums wiedererkennen. “Es hat angefangen als eine Art von Wir-müssen-etwas-verändern-Song, aber wie auch bei allem Anderen mit Fire From The Gods und auch bei meinem Songwriting geht es um Selbstreflexion, Selbstbewusstsein und vor allem darum, Verantwortung für deine Taten zu übernehmen. Zwischen Schlagzeug-Schlägen und konsistentem Riffing sieht man Channer immer zwischen Hip-Hop-Reimen und meldodischem Gesang springen, während er Texte raushaute wie ‘Let that boy speak / he bringing truth to the weak’. Bei der Zeile geht es darum, dass es immer jemanden geben wird, der versucht dich runterzuziehen, auch wenn es nur du bist, der Angst vor der Ablehnung hat und dem gesagt wird, du seist nicht gut genug.”, erklärt er. “Es wird immer jemanden geben, der lauter ist als du, der dir sagt, dass du gar nicht weißt, wovon du redest. Das ist das, womit der Protagonist in American Sun das ganze Album durch zu kämpfen hat."

American Sun wurde von Erick Ron aufgenommen, entwickelt und gemixt und das über einen Zeitraum von zwei Monaten in Los Angeles, was eine neue Erfahrung für die Band war, was dazu führte, dass sie ein nuanciertes Album kreierten, das mit jedem Hören besser wurde. Während die Band nur eine kurze, aber trotzdem produktive Zeit zur Verfügung hatte Narrative zu schreiben und aufzunehmen, hatten sie für American Sun die Möglichkeit, sich Zeit zu lassen, nicht nur in Bezug auf Songwriting, sondern auch auf die Instrumentation und die Arrangements. “Die Songs auf dem Album sind die Krönung mehrerer verschiedener Sessions, was wie ich finde sehr vorteilhaft war, denn wir waren immer in einer anderen Stimmung zu bestimmten Zeitpunkten im Schreibprozess.”, sagt Wicander. “In LA zu sein und so viel Zeit zu haben, hat uns dabei geholfen, alles zu kuratieren und es genau so hinzukriegen, wie wir es wollten.” Trotzdem hat die Band Spontanität in den Handlungen erlaubt, was man in der synkopischen Hip-Hop-Hymne They Don’t Like It erkennen kann, ein Song, der auf natürliche Weise innerhalb eines Tages voller Inspiration entstanden ist.

“Du kannst stärker sein, als deine Vergangenheit, du kannst stärker sein, als all die Einflüsse da draußen.”, sagt Channer zu dem Kannibal-Verstand, der uns einnimmt. Mehr als je zu vor muss jemand die Stimme für die stimmlosen sein und mit American Sun übernimmt Fire From The Gods mit großen Ehrgeiz diese Aufgabe und haben dabei ein zeitloses Album geschaffen.

 

The Hu The Gereg Tour with special guest Fire From The Gods

15.01.20 Hamburg, Gruenspan
22.01.20 Berlin, Kesselhaus in der Kulturbrauerei
30.01.20 München, Technikum
02.02.20 Köln, Die Kantine

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