Künstlerinformationen

Fire From The Gods

Single: "Right Now"
Album: "American Sun" out now!

Eleven Seven Music | Membran

Für einige Künstler ist Musik machen keine Wahl; Sie werden von etwas viel Größerem angetrieben als von ihnen selbst. Zweifellos trifft das auch auf Fire From The Gods zu, deren zweites Album „American Sun“ das Motto “In Us We Trust” trägt, was so viel bedeutet wie, dass wir Menschen verantwortlich für Veränderungen sind; ein Statement, um die Gesellschaft davon abzuhalten, sich dem wachsenden Unbehagen zu ergeben, das durch seelenzerstörende Technologien, zwiegespaltene Politik und die Destruktion der Umwelt verursacht wird. “Mit dieser Aufnahme wollen wir klarstellen, dass unsere Unterschiede und wo wir herkommen nicht bestimmen, wo wir uns hin bewegen möchten.”, erklärt Frontman AJ Channer. “Wie in dem Album Narrative erzähle ich die Geschichte aus meiner Perspektive, aber es ist eine Geschichte, in die sich alle Menschen hineinziehen versetzen können, insofern, dass wir alle den gleichen Herausforderungen ausgesetzt sind. Und der einzige Weg diese zu bewältigen ist, ihnen gemeinsam gegenüber zu stehen.”

Fire From The Gods sind schon durch viele Höhen und Tiefen gegangen, seit die aus Austin, Texas stammende Band ihr von David Bendeth (Breaking Benjamin, Paramore) produziertes Debüt vor drei Jahren veröffentlichte. Seitdem ist die Band, die aus dem Schlagzeuger Richard Wicander, den Gitarristen Drew Walker und Jameson Teat und dem Bassisten Bonnie Baker besteht, ununterbrochen mit Künstlern wie Born of Osiris und Of Mice & Men auf Tour gewesen, haben auf Festivals gespielt, von der Vans Warped Tour bis zum Mexico’s Force Fest, haben ihr Debüt The Narrative Untold mit neuen Songs, die von Jonathan Davis von Korn produziert wurden, nochmals veröffentlicht und haben ihre Botschaft an alle Fans auf der ganzen Welt weitergegeben. Anstatt herumzusitzen, hat die Band mit American Sun ihre Botschaft weiter und noch intensiver verfolgt. “Ich finde das Album noch viel persönlicher, weil ich viel offener damit umgehe, wer ich bin und was ich durchgemacht habe.” erklärt Channer. Er hat seine Kindheit damit verbracht zwischen London, New York, Los Angelas, Norfolk und Ghana zu pendeln, was ihm eine unvergleichbare Perspektive auf die Welt gegeben hat, jedoch immer von Angst, Depression, Wut, Ablehnung und Verlust begleitet wurde.

Dies kann man auch in der ersten Single Not Built To Collapse (Truth To The Weak) des Albums wiedererkennen. “Es hat angefangen als eine Art von Wir-müssen-etwas-verändern-Song, aber wie auch bei allem Anderen mit Fire From The Gods und auch bei meinem Songwriting geht es um Selbstreflexion, Selbstbewusstsein und vor allem darum, Verantwortung für deine Taten zu übernehmen. Zwischen Schlagzeug-Schlägen und konsistentem Riffing sieht man Channer immer zwischen Hip-Hop-Reimen und meldodischem Gesang springen, während er Texte raushaute wie ‘Let that boy speak / he bringing truth to the weak’.  Bei der Zeile geht es darum, dass es immer jemanden geben wird, der versucht dich runterzuziehen, auch wenn es nur du bist, der Angst vor der Ablehnung hat und dem gesagt wird, du seist nicht gut genug.”, erklärt er. “Es wird immer jemanden geben, der lauter ist als du, der dir sagt, dass du gar nicht weißt, wovon du redest. Das ist das, womit der Protagonist in American Sun das ganze Album durch zu kämpfen hat.”

American Sun wurde von Erick Ron aufgenommen, entwickelt und gemixt und das über einen Zeitraum von zwei Monaten in Los Angeles, was eine neue Erfahrung für die Band war, was dazu führte, dass sie ein nuanciertes Album kreierten, das mit jedem Hören besser wurde. Während die Band nur eine kurze, aber trotzdem produktive Zeit zur Verfügung hatte Narrative zu schreiben und aufzunehmen, hatten sie für American Sun die Möglichkeit, sich Zeit zu lassen, nicht nur in Bezug auf Songwriting, sondern auch auf die Instrumentation und die Arrangements. “Die Songs auf dem Album sind die Krönung mehrerer verschiedener Sessions, was wie ich finde sehr vorteilhaft war, denn wir waren immer in einer anderen Stimmung zu bestimmten Zeitpunkten im Schreibprozess.”, sagt Wicander. “In LA zu sein und so viel Zeit zu haben, hat uns dabei geholfen, alles zu kuratieren und es genau so hinzukriegen, wie wir es wollten.” Trotzdem hat die Band Spontanität in den Handlungen erlaubt, was man in der synkopischen Hip-Hop-Hymne They Don’t Like It erkennen kann, ein Song, der auf natürliche Weise innerhalb eines Tages voller Inspiration entstanden ist.

Seit sich das aktuelle Line-Up der Künstler in 2015 verfestigt hat, hat Fire From The Gods Elemente des Metal, Rock, Hip-Hop und Modern Rock in ihren Sound integriert, auch wenn sie das nicht geplant oder gekünstelt machen. “Wenn dem Song nach Schreien und wütendem Gesang ist, mache ich das und wenn dem Song nach etwas Melodischem ist, mache ich eben dies. Es geht immer um die Emotion des Songs und wie ich mich in dem Moment fühle.”, erklärt Channer. “Ich sage immer gern, dass wir eine von Hip Hop geprägte Rock Nummer geschrieben haben.” Vom radioreifen Refrain des Eröffnungssongs Victory zum verstimmten Groove von All My Heroes Are Dead geht es bei der Musik des Albums American Sun weniger darum, einen bereits existierenden Sound wieder zukreieren, sondern mehr darum, die Emotion zu schaffen, die für den Hörer gerade mitschwingt. “Man spricht immer von Emo-Musik, aber um ganz ehrlich und fair zu sein, ist jede Musik emotional. Wenn Musik keine Emotion hervorruft, warum machen wir überhaupt Musik oder warum hören wir Musik?”, führt er fort. “Wenn ich etwas kreieren kann, was jemanden berührt und ihn die Bedeutung des Songs spüren lässt; das ist mein größtes Ziel.”, sagt er.

“Du kannst stärker sein, als deine Vergangenheit, du kannst stärker sein, als all die Einflüsse da draußen.”, sagt Channer zu dem Kannibal-Verstand, der uns einnimmt. Mehr als je zu vor muss jemand die Stimme für die stimmlosen sein und mit American Sun übernimmt Fire From The Gods mit großen Ehrgeiz diese Aufgabe und haben dabei ein zeitloses Album geschaffen.

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