Künstlerinformationen

A Pale Horse Named Death

Single: "Love The Ones You Hate"
Album: "When The World Becomes Undone" VÖ: 18.01.19

Long Branch Records | SPV

Nicht selten erwächst Schönheit gerade aus der Finsternis. So schöpfen A Pale Horse Named Death seltsam lebensfrohe Melodien aus einem von brachialen Gothic-Klängen und grungigem Songwriting überfluteten, apokalyptischen Heavy Metal. Das Quintett aus New York, bestehend aus Sal Abruscato [Gesang, Gitarre], Eddie Heedles [Gitarre], Joe Taylor [Gitarre], Eric Morgan [Bass] und Johnny Kelly [Schlagzeug], legt auf seinem dritten Album When The World Becomes Undone – der ersten Veröffentlichung auf SPV/Long Branch Records – einmal mehr die Verletzlichkeit frei, die sich hinter Wut und Aggression verbirgt. Das ist der schmale Grat, auf dem die gefeierten „Brooklyn Lords of Doom“ wandeln.

Seit die Band 2011 auf der Bildfläche erschien, hat sie sich klammheimlich ihre ganz eigene Nische geschaffen. Das Debütalbum And Hell Will Follow Me und der Nachfolger Lay My Soul To Waste von 2013 schafften es damit nicht nur auf die hart umkämpfte Liste der „Top 20 Albums of the Year“ des Revolver Magazine, sondern wurden auch von Decibel, Terrorizer und weiteren Magazinen gefeiert. Unterdessen wurden ihre Songs mehr als zwei Millionen mal gestreamt. When The World Becomes Undone ging eine fünfjährige Pause voraus, in der Sal zu seiner Band Life Of Agony zurückkehrte, um eine umjubelte Comeback-Tour zu spielen und Arrangements für das 2017er-Album A Place Where There’s No More Pain beizusteuern.

Im Winter 2017 zog Sal sich in Studios außerhalb New Yorks und in Manalapan, New Jersey, zurück. Dort durchkämmte er zusammen mit seinen Bandkollegen Demos und Ideen aus den vergangenen vier Jahren. Zusammen wählten sie die 13 Songs für das Album aus und nahmen sie auf. So wurde die Zeit zwischen den Veröffentlichungen zu einem unerwarteten Segen.

A Pale Horse Named Death eröffnen ihr Werk mit der treibenden Friedhofshymne „Love The Ones You Hate“. Ein Riff, das sich auch in einem obskuren Fünfzigerjahre-Horrorfilm gut machen würde, mäandert durch Sals elegisches Röhren, während er mit sonorer Stimme „Love the ones you love to hate, dancing devils in your parade“ croont. Mit einem lodernden Solo und unwiderstehlichen Groove wälzt sich das Stück vorwärts, bis sich die Melodie schließlich im Nirgendwo verliert.

Träumerische Klavierklänge untermalen den ausladenden, schleppenden Trauergesang des Titeltracks „When The World Becomes Undone“. Bedächtig und doch eindringlich berichtet Sal von „a lot of heavy things in the past few years“. „Vultures“ nimmt mit knurrenden Gitarren und einem schaukelnden Singsang Schönwetterfreunde „that are here today and gone tomorrow“ ins Visier. Das mitreißende, sich wie eine Kathedrale auftürmende Klagen von „Dreams in the End“ schlägt eine Brücke zum Schlussstück „Closure“, das mit unheilvoll läutenden Kirchenglocken wahre Grabesstimmung heraufbeschwört.

„Dieses Album ist für die Fans“, sagt er abschließend. „Wir waren eine Weile weg und ich wollte sie nicht länger auf die Folter spannen. Ich hatte so viel zu sagen. Wir alle hatten harte Zeiten und private Probleme durchgemacht. Ich konnte nicht auf Nummer sicher gehen. Ich musste tiefer bohren und auch Dinge ansprechen, die mir unangenehm waren. Es wäre schön, wenn alle den Eindruck bekommen, dass wir wieder genau das machen, wozu wir bestimmt sind.“

 

Tourdates

28.03.19 Stuttgart - Universum
29.03.19 München - Strom
30.03.19 Dresden - Eventwerk
31.03.19 Berlin - Bi Nuu
02.04.19 Hamburg - Logo
04.04.19 Bochum - Rockpalast
05.04.19 Düsseldorf - Tube
06.04.19 Mannheim - MS Connexion Complex

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